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Sofern die Enzymersatztherapie (EET) verfügbar ist, wäre sie der erste Schritt zu optimalen Ergebnissen.

Unterstützende klinische Hinweise aus Geschwisterstudien deuten darauf hin, dass eine frühzeitige Intervention mit krankheitsspezifischer Behandlung und ggf. zeitiger Einleitung einer EET zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung der Patientenergebnisse bietet.1‑6

Unabhängig davon, ob die EET in frühem oder späterem Lebensalter aufgenommen wird, verbessert sie wichtige klinische Parameter wie Ausdauer und Lungenwerte, die für die Lebensqualität, Erhaltung der Beweglichkeit und Alltagsaktivitäten von herausragender Bedeutung sind.7,8

  • Die EET ist derzeit in vielen Ländern zur Behandlung von Patienten mit Mukopolysaccharidose (MPS) I, II, IVA und VI zugänglich8,9
  • Derzeit laufen klinische Studien zur Machbarkeit und den möglichen Nutzen von EET bei anderen MPS-Erkrankungen
  • Die EET-Infusion im eigenen Zuhause ist je nach Verfügbarkeit eine wichtige klinische Überlegung10-12
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Behandlungsleitlinien und Übersichtsartikel zu MPS-Erkrankungen fordern je nach Verfügbarkeit die Einleitung einer EET, sobald die Diagnose bestätigt wurde.6,8,13

Lebenslange Behandlung im neuen Zeitalter für MPS

Das neue Zeitalter bei der Behandlung von progressiven, komplexen genetisch bedingten Krankheiten wie den Mukopolysaccharidosen (MPS) erfordert eine effiziente Koordination der medizinischen Versorgungsteams der individuellen Patienten.1

Genetiker und/oder Stoffwechselspezialisten nehmen in der Regel eine zentrale Position ein und helfen bei der Koordination der multidisziplinären Versorgung und Erstellung eines individuell abgestimmten Behandlungsplans.2,3

Angesichts der hohen Prävalenz von Augenmanifestationen und einer möglichen chirurgischen Hornhauttransplantation sollten Ophthalmologen am multidisziplinären Behandlungsteam beteiligt sein.4

Bei Patienten mit einer MPS-Erkrankung können die Vorteile einer koordinierten Versorgung zahlreiche Aspekte der langfristigen Perspektive des Patienten – und der Angehörigen – verbessern.3,5

Für viele MPS-Erkrankungen liegen Behandlungsleitlinien und
fachspezifische Konsensusempfehlungen zur lebenslangen Behandlung von MPS vor. In den Leitlinien werden üblicherweise die folgenden Empfehlungen ausgesprochen:3,5

  • Umfassende Ausgangsbeurteilungen (z. B. fachspezifische Untersuchungen, Leistungsfähigkeit und Krankheitslast) durch geeignete Fachärzte
  • Regelmäßige, definierte Kontrollen zur Beurteilung der multisystemischen Progression der Krankheit

Frühzeitige und laufende Untersuchungen durch ein koordiniertes Versorgungsteam können die Patientenergebnisse verbessern und zur Vorbeugung irreversibler Schäden beitragen.5

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Leitlinien für die MPS-Gesamtpopulation empfehlen eine Untersuchung der Augenfunktion bei Diagnose und bei klinischen Auffälligkeiten.3,6

Angesichts der progressiven Natur von MPS-Erkrankungen und des hohen Risikos von Augenmanifestationen bei Patienten mit MPS wird empfohlen, dass Pädiater Kinder mit MPS zum Zeitpunkt der Diagnose und danach alle 6 bis 12 Monate im Vorschulalter und anschließend jährlich bis zum Alter von 18 Jahren zur Augenuntersuchung überweisen.4 Neben den jährlichen Augenuntersuchungen sollten Augenärzte regelmäßig folgende Untersuchungen durchführen:6

  • Fundi, möglichst mit Photographien
  • Strabismus
  • Sehschärfe
  • Refraktion und Intraokulardruck (IOD) (empfohlen für Patienten mit MPS VI)
  • Gesichtsfeldänderungen bei veränderter Erscheinung des Sehnervs oder erhöhtem IOD
Symptome wie Kopfschmerzen, plötzlicher Sehverlust, Strabismus, Diplopie, erhöhte Lichtempfindlichkeit und/oder Nachtblindheit können die Notwendigkeit dringender und häufigerer Untersuchungen anzeigen.4

In der nachstehenden Tabelle sind die grundlegenden und optionalen Augenuntersuchungen bei Kindern mit MPS aufgeführt.

Recommended-ocular-assessments-for-children-with-MPS

Ophthalmologen sollten auf mögliche Schwierigkeiten bei bestimmten regelmäßigen Untersuchungen achten:4

  • Das Gesichtsfeld kann aufgrund mangelnder Mitarbeit schwer bestimmbar sein
  • Der IOD kann zudem aufgrund der Hornhautrigidität zu hoch bewertet sein
  • Ein Glaukom ist aufgrund von Hornhauttrübungen oftmals schwer zu diagnostizieren

Diese diagnostischen Schwierigkeiten können zumindest teilweise erklären, warum die Kenntnisse über Nutzen und Risiken einer Glaukomtherapie bei Kindern mit MPS begrenzt sind. In einigen Berichten wurde nach einer medizinischen oder chirurgischen Glaukombehandlung eine Verbesserung des IOD oder des Sehvermögens erreicht, während in anderen Berichten weniger günstige Ergebnisse erzielt wurden.4

Weitere Informationen zu den grundlegenden und optionalen Augenuntersuchungen bei Kindern mit MPS finden sich in den Behandlungsleitlinien.

Die fortlaufende Überwachung kann die Optimierung der Patientenergebnisse bei der langfristigen Behandlung der folgenden möglichen Augensymptome unterstützen:4

  • Starke Hyperopie
  • Hornhauttrübung
  • Periphere Hornhautvaskularisation
  • Retinopathie
  • Glaukom
  • Schwellung und Atrophie des Sehnervs
  • Progressiver Pseudoexophthalmus
  • Hypertelorismus
  • Amblyopie
  • Strabismus

Sehstörungen bei Patienten mit MPS können auch nicht-okuläre Ursachen wie z. B. eine zerebrale Sehstörung haben.4

Einfache Interventionen wie z. B. die Verschreibung einer Brille oder photochromatischer Brillengläser können die Lebensqualität von Kindern mit MPS beträchtlich verbessern.4

Besonders zu erwähnen ist, dass Augenmanifestationen bei allen MPS-Erkrankungen beschrieben wurden, bei Patienten mit MPS I, VI und VII jedoch besonders häufig auftreten.4

  • Über 90 % der Patienten mit MPS I und MPS VI haben eine Hyperopie4
  • Probleme mit der Augenbeweglichkeit sind bei den einzelnen MPS-Erkrankungen relativ häufig und könnten eine Folgeerscheinung der eingeschränkten Sehfähigkeit sein, die zahlreiche Ursachen haben kann, z. B. eine Schädigung der Sehbahn aufgrund eines erhöhten intrakraniellen Drucks oder eine Fehlbildung der Orbita4

Angesichts der phänotypischen Unterschiede über die gesamte Bandbreite und innerhalb der MPS-Erkrankungen sollten die Augenuntersuchungen auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden, unter Berücksichtigung des Alters des Patienten und des Vorliegens erschwerender Faktoren wie:4

  • Schwere Photophobie
  • Hornhauttrübung
  • Mangelnde Mitarbeit aufgrund von intellektuellen Einschränkungen oder Verhaltensstörungen

Die Häufigkeit der Beurteilungen und die Einbeziehung bestimmter Fachärzte fallen je nach MPS-Typ unterschiedlich aus. Für MPS-Patienten, deren Krankheit mit primär neurodegenerativen und kognitiven Komplikationen verbunden ist, wie im Fall von MPS I, MPS II und MPS III, werden zusätzliche und regelmäßige verhaltensneurologische und psychiatrische Untersuchungen empfohlen.5,7,8

Zusätzlich zu den fachspezifischen Untersuchungen, die durchgeführt werden sollten, um positive Langzeitergebnisse für MPS-Patienten zu fördern, kann der koordinierende Arzt (in der Regel der Genetiker und/oder der Stoffwechselspezialist) wichtige Schritte im Hinblick auf den Allgemeinzustand ergreifen. Ihre Aufgabe bei der Aufklärung von anderen medizinischen Fachpersonen (z. B. Zahnärzten, Physiotherapeuten, Kinder- und Hausärzten) und Angehörigen über die Krankheit und allgemeine Behandlungsstrategien ist von zentraler Bedeutung und sollte folgende Aspekte umfassen:

  • Erörterung der Risiken und Nutzen der Interventionen und der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bei Behandlungen und Untersuchungen3
  • Zahnärztliche Aspekte
    • Die große Bandbreite der je nach MPS-Typ unterschiedlichen kraniofazialen und dentalen Anomalien kann die Patienten unter Umständen einem erhöhten Risiko von Zahnerkrankungen aussetzen9
    • Engmaschige Überwachung der Zahnentwicklung (mindestens einmal jährlich) und regelmäßige Zahnpflege, um Karies und Zahnattrition vorzubeugen3
  • Allgemeine gesundheitliche Interventionen, die unterstützende Therapien wie regelmäßige Influenza- und Pneumokokken-Impfungen, Bronchodilatatoren und die aggressive und prompte Behandlung von Infektionen der oberen Atemwege beinhalten können3

Fachärztliche Untersuchungen, regelmäßige körperliche Untersuchungen und allgemeine gesundheitliche Interventionen sollten die Leitlinienempfehlungen beachten, die je nach MPS-Typ verschieden sein können.3

Die kontinuierliche Versorgung bis ins Erwachsenenalter optimiert die Langzeitergebnisse

Verbesserungen bei der Behandlung von MPS-Erkrankungen beeinflussen die Langzeitergebnisse für die Patienten und erfordern neue Ansätze bei der lebenslangen Behandlung.

Mit zunehmendem Alter kümmern sich manche Patienten möglicherweise selbst um ihre gesundheitliche Versorgung, wodurch dem arztgeleiteten Übergang zur Erwachsenenversorgung eine wichtige Rolle zukommt.3 Ärzte sollten auf Folgendes achten:

  • Frühzeitige und laufende Untersuchungen durch ein koordiniertes Versorgungsteam zur Beurteilung der Krankheitsprogression in verschiedenen Organsystemen5
  • Erhalt und Beurteilung der Fähigkeit des Patienten, Alltagsaktivitäten nachzugehen5
  • Formale, zentrenspezifische Transitionsstrategien einschließlich Ermittlung von Fachärzten mit langfristiger Erfahrung bei der Behandlung von Erwachsenen mit MPS3
  • Dass der Kontakt zu den Patienten nicht verloren geht3
Die Patienten und deren Angehörige sollten ermutigt werden, sich an den zentrenspezifischen Transitionsstrategien zu beteiligen, die auf den langfristigen Versorgungsplan der einzelnen Patienten zugeschnitten werden können.3

Der Übergang von der pädiatrischen zur Erwachsenenversorgung und die langfristige Versorgung von Erwachsenen sind wichtige Bereiche, die bei Versorgungsplänen für jugendliche und erwachsene Patienten berücksichtigt werden müssen.3 Überlegungen zur Langzeitversorgung werden im Idealfall in einem Zentrum mit umfassender Erfahrung mit MPS angestellt und erfordern eine sorgfältige Koordination verschiedener Fachbereiche.3,10 Zu den Aufgaben bei der Langzeitversorgung gehören u. a.:

  • Beste Praxis beim Übergang zur Erwachsenenversorgung
  • Gynäkologische Aspekte
    • Fragen in Zusammenhang mit Schwanger- und Mutterschaft
    • Anwendung von Enzymersatztherapien (EET) in der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Langfristiger Umgang mit venösen Zugängen
  • Langfristige Schmerztherapie

Die Langzeitbehandlung von MPS-Erkrankungen, einschließlich laufender Untersuchungen und einer zentrenspezifischen Transitionsstrategie von der pädiatrischen zur Erwachsenenversorgung, kann zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität und einer besseren Zukunft Ihrer Patienten führen.3,10‑12

Die chirurgische Versorgung erfordert eine zwischen den verschiedenen Fachgebieten koordinierte Operationsplanung

Da die klinischen Manifestationen von Mukopolysaccharidosen (MPS) mehrere Organsysteme betreffen, ist ein patientenspezifischer, multidisziplinärer Ansatz erforderlich, um Komplikationen wie z. B. Hornhauttransplantationen, die bei MPS-Patienten erforderlich sein können, proaktiv zu erkennen und zu behandeln.1,2

Patienten mit MPS unterziehen sich in ihrem Leben in der Regel mehren operativen Eingriffen. In einer Studie zum natürlichen Krankheitsverlauf bei einer Kohorte von 325 Patienten mit Morbus Morquio A (MPS IVA) wurde festgestellt, dass sich mehr als 70 % der Patienten mindestens einem operativen Eingriff unterzogen hatten.3

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MPS-Patienten weisen eine hohe perioperative Mortalitätsrate auf, die durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht wird. Hierzu zählen Obstruktion der oberen und unteren Atemwege, Instabilität der Halswirbelsäule, Beeinträchtigung der Atemfunktion, kardiovaskuläre Morbiditäten und häufige Infektionen.3-5 Beispielswiese führten operative Komplikationen bei Patienten mit Morbus Morquio A zu einer Mortalitätsrate von 11 % (n = 27).6

Das Erstellen eines Operationsplans ist äußerst wichtig und erfordert ein multidisziplinäres Team aus Fachärzten, die im Idealfall auch Erfahrung mit der Behandlung von MPS-Patienten haben.4

  • Beteiligte Fachgebiete umfassen etwa Anästhesiologie, Pneumologie, Neurochirurgie, Kardiologie, HNO und Radiologie1,5,7
  • Bei MPS-Erkrankungen mit neurodegenerativen und kognitiven Auswirkungen können weitere Fachärzte wie Psychiater und Neurologen hinzugezogen werden8

Zusätzlich zu den Behandlungsleitlinien sollten Fachärzte orthopädische und chirurgische Leitlinien konsultieren

Bei Patienten mit MPS, die eine Hornhauttransplantation oder Glaukombehandlung in Betracht ziehen, sollte der Nutzen sorgfältig gegen die Risiken abgewogen werden2

Der erwartete Nutzen einer Hornhauttransplantation bei Patienten mit Hornhauttrübung sollte gegen die Risiken des Eingriffs abgewogen werden, darunter:2

  • Begleitende Retinopathie, Glaukom oder Sehnerverkrankung, wodurch die Wiederherstellung der Sehfähigkeit eingeschränkt werden kann
  • Risiken einer Vollnarkose (aufgrund begleitender kardiopulmonaler Beschwerden, Instabilität der Halswirbelsäule und schwieriger Intubation) und die Fähigkeit des Patienten, die postoperative Behandlung zu vertragen

Die Nutzen und Risiken von Augenoperationen bei Patienten mit MPS sind nicht hinreichend bekannt.2

  • Eine penetrierende Keratoplastik ist in den meisten Fällen erfolgreich, in Einzelfällen wurde jedoch von einer erneuten Trübung berichtet2
  • In neueren Berichten wurden bei Kindern mit MPS mit einer tiefen anterioren lamellären Keratoplastik ebenfalls gute Erfolge erzielt.2

Wie bei der Hornhauttrübung sollte der Ophthalmologe auch bei der Entscheidung für eine Glaukombehandlung bei Kindern mit MPS die Wahrscheinlichkeit eines Behandlungserfolgs gegen die möglichen Risiken abwägen.2

Die progressive Natur von MPS-Erkrankungen und die zahlreichen Komplikationen, die bei der Behandlung von Augenbeschwerden bei Kindern mit MPS auftreten können, erfordern eine sorgfältige Koordination und eine fortlaufende Überwachung der Auswirkungen einer bestimmten Behandlung.2

Die chirurgische Risikoabschätzung und perioperative Überwachung sind grundlegende Bestandteile einer maßgeschneiderten Operationsplanung und können das Risiko negativer Operationsergebnisse und das Mortalitätsrisiko bei MPS-Patienten senken.4,9,10

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Skelettale und multisystemische Komplikationen erhöhen das Risiko der perioperativen Morbidität und Mortalität. In den Leitlinien wird die Zusammenlegung von Operationen vorgeschlagen, um das Risiko von multiplen Anästhesieepisoden zu vermindern. Um die Wahrscheinlichkeit chirurgischer Komplikationen bei MPS-Erkrankungen zu vermindern, müssen die Risiken identifiziert werden.9,12

Optimieren Sie die Patientenergebnisse mithilfe einer koordinierten Behandlung.

Ein neues Zeitalter der Behandlung. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand bei MPS.

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