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„Wir hoffen, dass Pädiater an den körperlichen Befunden und Radiologen an den Röntgenbildern erkennen, [dass] mit den Wirbeln etwas nicht stimmt [und] wir dieses Kind zu einem Genetiker schicken müssen.“ – Dr. Paul Harmatz

Verbirgt sich in Ihrer Abteilung eine seltene genetische Erkrankung?

Die häufig fälschlicherweise als reine Krankheiten des Kindesalters oder Bewegungsapparats betrachteten MPS sind vielleicht gar nicht so selten, wie Sie glauben

Mukopolysaccharidosen (MPS) sind eine Gruppe vererbter Enzymmangelzustände mit heterogenem Erscheinungsbild und unterschiedlicher Krankheitsprogression, die weltweit bei ca. 1 von 22.500 Lebendgeburten vorkommen.1,2

Alle MPS-Erkrankungen zeigen ähnliche klinische Manifestationen und Progressionsraten. Die nachstehenden Fotos illustrieren die Muster der MPS-Krankheitsprogression bei Patienten mit MPS VI.

Bei allen Patienten besteht unabhängig vom anfänglichen Erscheinungsbild das Risiko von Endorganschäden.

Unterschiedliche Krankheitsprogression bei Patienten mit MPS VI

  • Rapidly-progressing-MPS-VI-patient-as-a-newborn
    Neugeboren
  • Rapidly-progressing-MPS-VI-patient-at-2-years-old
    2 Jahre
  • Rapidly-progressing-MPS-VI-patient-at-6-years-old
    6 Jahre
  • Rapidly-Progressing-MPS-VI-patient-at-10-years-old
    10 Jahre
  • Rapidly-Progressing-MPS-VI-patient-at-16-years-old
    16 Jahre
  • Rapidly-Progressing-MPS-VI-patient-at-26-years-old
    26 Jahre
  • Slowly-progressing-MPS-VI-patient-at-7-months-old
    7 Monate
  • Slowly-progressing-MPS-VI-patient-at-3-years-old
    3 Jahre
  • Slowly-progressing-MPS-VI-patient-at-7-years-old
    7 Jahre
  • Slowly-progressing-MPS-VI-patient-at-10-years-old
    10 Jahre
  • Slowly-progressing-MPS-VI-patient-at-11-years-old
    11 Jahre
  • Slowly-progressing-MPS-VI-patient-at-13-years-old
    13 Jahre

Die Diagnose wird häufig erst verzögert gestellt, was schlimme Folgen für die Patienten haben kann3

Die scheinbare Seltenheit der Krankheit, unterschiedliche Krankheitsverläufe und Erscheinungsbilder sowie die zahllosen mit MPS verbundenen unspezifischen Symptome erschweren die Diagnose. Die Zeit zwischen der Erstmanifestation von Symptomen und der Diagnose kann von sechs Monaten bis zu mehreren Jahrzehnten reichen.3

Time-to-diagnosis-in-a-series-of-patients-with-slowly-progressing_AMC

Eine frühzeitige Diagnose ist für optimale Patientenergebnisse unerlässlich3,5

Eine frühzeitige Diagnose kann zu verbesserten Ergebnissen für die Patienten führen, indem der Zugang zu krankheitsspezifischen Behandlungen und eine Enzymersatztherapie (EET) ermöglicht wird.3,5–8

Für viele MPS-Erkrankungen steht eine EET entweder bereits zur Verfügung oder diese befindet sich in der Entwicklung. Die beste Art, eine MPS zu diagnostizieren und anschließend eine Behandlung einzuleiten, besteht darin, alle Patienten mit Verdacht auf MPS an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum zu überweisen, der bzw. das mit den entsprechenden Untersuchungen vertraut ist.9

Achten Sie auf frühe Anzeichen und Symptome von MPS, insbesondere:3,10–12

  • Klassisch
    • Hernien
    • Gelenk- und Skelettanomalien
    • Kleinwuchs
    • Jede schrittweise, progressive Veränderung des Aussehens
  • Nicht-klassisch
    • Leichte Ausprägungen von Skelettanomalien einschließlich verdickter Rippen oder Schlüsselbeine, leichtes Genu valgum sowie Gelenkanomalien oder -schmerzen
    • Verminderte Belastungsfähigkeit und/oder unerklärliche kardiovaskuläre Beteiligung, insbesondere Herzgeräusche bei pädiatrischen Patienten
    • Unerklärliche Störung von Gehör oder Sicht (Hornhauttrübung)
Die Anhäufung verdächtiger Befunde ist besonders bedeutsam, das Fehlen eines bestimmten Befunds oder Merkmals bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass keine MPS vorliegt.10

Wann sollten Sie eine MPS vermuten?

Wenn Sie eine Reihe bzw. ein Muster von Anzeichen beobachten, die mehrere Organsysteme betreffen und auf eine MPS hindeuten, warten Sie nicht, sondern überweisen Sie den Patienten an einen Genetiker oder Stoffwechselexperten

Symptomatologie der MPS:

  • Betrifft mehrere Organsysteme8
  • Kann entweder deutlich oder durch fachärztliche Beurteilungen erkennbar sein

Ein Symptom gilt als deutlich, wenn es bei einem Routinetermin in der Praxis oder bei einer körperlichen Untersuchung entdeckt werden kann. Berücksichtigen Sie bei der Untersuchung die nachstehenden wichtigsten sichtbaren Merkmale von MPS.

Allgemeine Merkmale und deutliche Anzeichen, die den Verdacht auf MPS wecken sollten3,4,8,10,11,13-26

Bewegungsapparat

  • Ganganomalie
  • Knochendysplasie
  • Klauenhände
  • Grobe Gesichtszüge
  • Gelenkschmerzen
  • Makrozephalus
  • Pectus carinatum
  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Kleinwuchs/Wachstumsverzögerunga

Rheumatologie

  • Verminderte Gelenkbeweglichkeit
  • Hüftsteife und -schmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenksteife oder -laxität

Hals, Nase und Ohren

  • Konduktiver und/oder sensorineuraler Hörverlust
  • Vergrößerte Zunge
  • Rezidivierende Otitis media

Augen

  • Katarakte
  • Diffuse Hornhauttrübung
  • Glaukom

Nervensystem

  • Verhaltensauffälligkeiten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Entwicklungsverzögerung (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hörstörung
  • Krampfanfälle (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)

Herz-Kreislauf-System

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz

Lunge

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Schlafapnoe

Magen-Darm-Trakt

  • Bauchschmerzen
  • Obstipation
  • Hepatosplenomegalie
  • Hernien
  • Weicher Stuhl

Gebiss

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dentinogenesis imperfecta
  • Hypodontie
  • Spitze Zahnhöcker
  • Schaufelzähne
  • Dünner Zahnschmelz

aSkelettbeteiligung und Kleinwuchs können bei manchen Patienten weniger stark ausgeprägt sein.

Die Prävalenz der Symptome ist je nach MPS-Erkrankung unterschiedlich. In dem nachstehenden Beispiel wird die Symptomprävalenz bei Patienten mit Morbus Morquio A (MPS IVA) angegeben.

Prevalence-of-symptoms-in-patients-with-Morquio-A_AMc-1
Verlangsamte Schrittgeschwindigkeit, reduzierte Schrittkadenz und unterdurchschnittliche Schrittweite sollten den Verdacht auf MPS wecken.28

Kleinwuchs ist trotz häufigen Auftretens bei MPS nicht bei allen MPS-Patienten vorhanden

  • Gemäß einer Studie zum natürlichen Krankheitsverlauf bei Patienten mit Morbus Morquio A zeigt die Mehrzahl der Patienten einen Kleinwuchs mit entsprechend kurzem Rumpf und Hals16
  • Die Körpergröße kann aufgrund der unterschiedlichen Krankheitsprogression verschieden sein; jedoch sind Patienten mit langsam fortschreitender oder nicht-klassischer MPS möglicherweise nicht kleinwüchsig13,14

Im folgenden Diagramm wird der typische Wachstumsverlauf bei MPS anhand einer Kohorte von 326 Patienten mit Morbus Morquio A dargestellt, die an der internationalen Registerstudie zu Morquio A teilgenommen haben.13

Growth-trajectory-in-patients-with-Morquio-A-01_AMc
Bei jungen Patienten, die von der normalen Wachstumskurve abweichen, sollte die Möglichkeit einer MPS berücksichtigt werden.

Jegliche Reihe bzw. jegliches Muster von Anzeichen sollte den klinischen Verdacht bestärken

MPS-Erkrankungen können sich auf vielfältige Weise äußern und weisen häufig eine Anhäufung scheinbar unabhängiger, mehrere Organsysteme betreffender Symptome auf. Isoliert auftretende Symptome können aber ebenfalls ausreichen, um eine Überweisung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum zu begründen.3,9

Die chirurgische Anamnese eines Patienten und dessen Operationsbedürftigkeit sollten ebenfalls auf eine mögliche MPS aufmerksam machen

Patienten mit MPS müssen häufig operiert werden. Beispielsweise haben sich > 70 % der Patienten, die mindestens 5 Jahre lang an der Studie MorCAP zum natürlichen Krankheitsverlauf teilgenommen haben, mindestens einem operativen Eingriff unterzogen.27

Common-surgical-procedures-for-MPS-as-seen-in-the-Morquio-A_AMc

Die Berücksichtigung der Krankengeschichte eines Patienten zusammen mit den Anzeichen und Symptomen kann eine frühzeitige und genaue Diagnose beschleunigen und dadurch das Leben der Patienten verbessern.

Genauere Betrachtung der bei MPS betroffenen Organsysteme

Das Erscheinungsbild und die Krankheitsprogression sind nicht vorhersagbar und über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Erkrankungen multisystemisch und variabel, wodurch die Diagnose erschwert wird.3

Die Diagnose wird häufig erst verzögert gestellt, was schlimme Folgen für Ihre Patienten haben kann. Eine frühzeitige Erkennung der Anzeichen und Symptome in verschiedenen Organsystemen kann für die zeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung sein.3,7,8 Machen Sie sich mit den verschiedenen Anzeichen und Symptomen von MPS vertraut, die in Ihrer Abteilung auftreten könnten.

Andere Erkrankungen, die MPS ähneln können

MPS-Erkrankungen können wie andere Krankheiten aussehen

Da eine Behandlung von MPS lebensverändernde Auswirkungen haben kann, ist eine frühzeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung.8,29 Bei Verdacht auf MPS sollte die Überweisung an einen Genetiker oder das örtliche Stoffwechselzentrum erwogen werden.3

MPS sind durch eine große Bandbreite verschiedener Anzeichen und Symptome gekennzeichnet, woraus eine lange Liste möglicher Fehldiagnosen folgt.8 Die häufigsten Fehldiagnosen sind kongenitale spondyloepiphysäre Dysplasie (SED), multiple epiphysäre Dysplasie (MED) und Morbus Perthes.14

Nachstehend findet sich eine ausführlichere Auflistung häufiger Fehldiagnosen.

Differential-diagnosis-to-rule-out-MPS-35_AMc

Eine Durchsicht der Krankenakten zu den anfänglichen Anzeichen und Symptomen bei 18 Patienten mit Morbus Morquio A ergab die in der unten stehenden Tabelle aufgeführten Fehl- und sonstigen klinischen Diagnosen.

Misdiagnosed-conditions-prior-to-Morquio-A-diagnosis-vert-01_AMc-1

Ebenso wurden bei einer von den behandelnden Ärzten durchgeführten Analyse von 18 Patienten mit MPS VI häufige Fehldiagnosen in Verbindung mit diesem MPS-Typ festgestellt (siehe nachstehende Tabelle).

Reported-misdiagnoses-in-a-cohort-of-18-patients-with-MPS-VI_AMc-1
Die Fortschritte im Bereich der MPS-spezifischen Behandlungen unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Intervention und Überweisung von Patienten mit Verdacht auf SED, MED oder Morbus Perthes an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum.3,14,29

Bei differentialdiagnostischer Unsicherheit können Sie Patienten an einen Genetiker oder das örtliche Stoffwechselzentrum überweisen.3

Weitere Informationen

Eine frühe Untersuchung ermöglicht eine zeitige Intervention.
Schieben Sie sie nicht auf.

Ein neues Zeitalter der Behandlung. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand bei MPS.

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