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„Wir hoffen, dass Pädiater an den körperlichen Befunden und Radiologen an den Röntgenbildern erkennen, [dass] mit den Wirbeln etwas nicht stimmt [und] wir dieses Kind zu einem Genetiker schicken müssen.“ – Dr. Paul Harmatz

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Neurologische Beteiligung bei MPS: Eine Entwicklungsverzögerung ist nicht immer ein Unterscheidungsmerkmal

Die Neurologie spielt eine wichtige Rolle bei der MPS-Diagnose

Bei Personen mit Mukopolysaccharidose (MPS) kommt es häufig zu einer neurologischen Beteiligung, die zu den ersten auftretenden Symptomen gehören kann. Für Neurologen ist es wichtig, bei einer Vielzahl von Erscheinungsbildern an eine MPS zu denken, da die Muster der neurologischen Beteiligung je nach MPS-Typ erheblich voneinander abweichen können. Die MPS kann mit oder ohne geistige Behinderung auftreten, und bei manchen MPS-Typen besteht die Beteiligung des zentralen Nervensystems in erster Linie in einer Subluxation der Halswirbelsäule und Rückenmarkkompression.1‑3

Eine verzögerte Diagnose kann folgende Auswirkungen haben:

  • Schwere multisystemische Komplikationen5,7
  • Irreversible oder Endorganschäden7
  • Verzögerte Behandlung4
  • Fehlender Zugang zu krankheitsspezifischer Behandlung mit gleichzeitigem Anstieg des Risikos der Operationsmortalität7-11
Die Anzeichen und Symptome sind nicht vorhersagbar und über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Erkrankungen klinisch heterogen, wodurch die Diagnose erschwert wird. Die Patienten können nicht-klassische und/oder klassische Anzeichen einer MPS sowie eine rasch oder langsam fortschreitende Erkrankung aufweisen.4-6

MPS vermuten, berücksichtigen und ausschließen

Aufgrund neuer Erkenntnisse und therapeutischer Optionen haben Neurologen die Möglichkeit, das Leben von MPS-Patienten und deren Angehörigen durch eine zeitige Erkennung positiv zu beeinflussen, indem eine krankheitsspezifische Intervention und der Zugang zu verfügbaren Therapien ermöglicht wird. Die Anzeichen und Symptome sollten berücksichtigt werden, um rascher intervenieren zu können.7

Auch wenn Patienten mit MPS in der Regel eine Reihe verschiedener oder eine Anhäufung von Symptomen zeigen, können schon einzelne Symptome ausreichen, um eine Überweisung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum zu begründen.12

Die neurologischen Anzeichen und Symptome können über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Typen mit sehr unterschiedlicher Häufigkeit auftreten und je nach Krankheitsprogression variieren.1

Common-neurological-features-of-MPS-by-subtype_AMc

Neben diesen häufigen neurologischen Anzeichen und Symptomen sollten die folgenden Merkmale ebenfalls Ihren Verdacht auf MPS bestärken:1

  • Bei einigen MPS-Erkrankungen kommt es zu einer geistigen Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten, während diese neurologischen Beeinträchtigungen bei anderen MPS-Erkrankungen nicht auftreten
  • Karpal- und Tarsaltunnelsyndrome sind die häufigsten Merkmale einer Beeinträchtigung des peripheren Nervensystems
Es ist wichtig, auch unabhängig von einer geistigen Behinderung an eine MPS zu denken.

Machen Sie sich gründlich mit den Anzeichen und Symptomen vertraut, die Ihren Verdacht auf eine MPS bestärken sollten

Das Erscheinungsbild und die Krankheitsprogression sind nicht vorhersagbar und über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Erkrankungen multisystemisch und variabel, wodurch die Diagnose erschwert wird.7

Die Diagnose wird häufig erst verzögert gestellt, was schlimme Folgen für Ihre Patienten haben kann. Eine frühzeitige Erkennung der Anzeichen und Symptome in verschiedenen Organsystemen kann für die zeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung sein. Machen Sie sich mit den verschiedenen Anzeichen und Symptomen von MPS vertraut, die in Ihrer Abteilung auftreten könnten.4,7,9

Andere Erscheinungsbilder von MPS

Muster bestimmter Anzeichen und Symptome sollten den klinischen Verdacht auf MPS bestärken

Es gibt deutliche und im Allgemeinen sichtbare Anzeichen, die unabhängig von den klinischen Begleitumständen den Verdacht auf MPS wecken sollten. Bei genauerer Untersuchung können mithilfe von fachärztlichen klinischen Beurteilungen, Laborbefunden und Patientenanamnesen u. U. weitere Symptome entdeckt werden. Diese Unterteilung ist nachstehend dargestellt.

Anzeichen und Symptome von MPS1,2,4‑7,13-25

Bewegungsapparat

Allgemeine Merkmale

  • Ganganomalie
  • Knochendysplasie
  • Klauenhände
  • Grobe Gesichtszüge
  • Gelenkschmerzen
  • Makrozephalus
  • Pectus carinatum
  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Kleinwuchs/Wachstumsverzögerunga

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Ganganomalie
  • Knochenfehlbildungen
  • Dysostosis multiplex
  • Genu valgum
  • Entzündungsfreie Gelenkbeteiligung (Kontrakturen, Gelenklaxität)
  • Subluxation der Wirbelsäule

Rheumatologie

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Gelenkbeweglichkeit
  • Hüftsteife und -schmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenksteife oder -laxität

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Gelenkbeteiligung ohne Gelenkschwellung oder erosive Knochenläsionen

Hals, Nase und Ohren

Allgemeine Merkmale

  • Konduktiver und/oder sensorineuraler Hörverlust
  • Vergrößerte Zunge
  • Rezidivierende Otitis media

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Epiglottisanomalie
  • Abgeflachter Nasenrücken
  • Adenoide Hypertrophie
  • Hypertrophe Mandeln
  • Ohrenausfluss
  • Verengung der supra- und infraglottischen Atemwege
  • Knochenfehlbildung
  • Rezidivierende und starke Rinorrhoe
  • Rezidivierende Otitis media
  • Verdickung/Kompression der Luftröhre
  • Tubenobstruktion
  • Verdickung des Trommelfells

Augen

Allgemeine Merkmale

  • Katarakte
  • Diffuse Hornhauttrübung
  • Glaukom

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Amblyopie
  • Hornhauttrübung mit charakteristischer „milchglasartiger‟ Erscheinung
  • Starke Hyperopie
  • Hypertelorismus
  • Sehnervanomalien (Schwellung und Atrophie)
  • Periphere Hornhautvaskularisation
  • Progressiver Pseudoexophthalmus
  • Visusminderung
  • Retinopathie
  • Strabismus

Nervensystem

Allgemeine Merkmale

  • Verhaltensauffälligkeiten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Entwicklungsverzögerung (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hörstörung
  • Krampfanfälle (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Arachnoidalzysten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hirnatrophie (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Kompression/Myelopathie/Subluxation des zervikalen Rückenmarks
  • Vergrößerter Perivaskulärraum
  • Hydrozephalus
  • Fehlbildung des Dens axis
  • Pachymeningitis cervicalis
  • Papillenödem/Optikusatrophie
  • Sensorineurale Taubheit
  • Signalintensitätsanomalien
  • Spinalkanalstenose
  • Ventrikulomegalie

Herz-Kreislauf-System

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Pulmonale Hypertonie
  • Verdickte, regurgitierende oder stenotische Mitral- oder Aortenklappen mit linksventrikulärer Hypertrophie
  • Trikuspidalklappenregurgitation

Lunge

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Schlafapnoe

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Obstruktion der oberen und unteren Atemwege (Bronchienverengung, Verengung der supra- und infraglottischen Atemwege)
  • Progressive Abnahme des Lungenvolumens
  • Atemwegsinfekte
  • Schlafstörungen (obstruktive Schlafapnoe/Hypopnoe-Syndrom und obstruktives Schnarchen)

Magen-Darm-Trakt

Allgemeine Merkmale

  • Bauchschmerzen
  • Obstipation
  • Hepatosplenomegalie
  • Hernien
  • Weicher Stuhl

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Hepatosplenomegalie

Gebiss

Allgemeine Merkmale

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dentinogenesis imperfecta
  • Hypodontie
  • Spitze Zahnhöcker
  • Schaufelzähne
  • Dünner Zahnschmelz

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dünner Zahnschmelz

aSkelettbeteiligung und Kleinwuchs können bei manchen Patienten weniger stark ausgeprägt sein.

Die folgenden Symptommuster schließen neurologische Anzeichen ein, die einen starken Verdacht auf MPS wecken sollten:

  • Allgemeine Entwicklungsverzögerung zusammen mit groben Gesichtszügen1,17
  • Kognitive Beeinträchtigung, verzögerte Sprachentwicklung, Hyperaktivität und Schlafstörungen1,13
  • Anzeichen einer kompressiven Myelopathie (schnell müde, häufige Stürze, Paraparese)
  • Karpaltunnelsyndrom1,17

Da neurologische Manifestationen wichtige Anfangszeichen sein können, können Neurologen bei der Erkennung einer MPS eine bedeutende Rolle spielen. Entsprechende Patienten sollten zur endgültigen Diagnose und ggf. Einleitung einer Behandlung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum überwiesen werden.12

Eine häufiger auftretende neurologische Erkrankung oder MPS?

Patienten mit MPS benötigen häufig mehrfache korrigierende Operationen und Eingriffe, bei denen eine Sedierung und/oder Narkose erforderlich ist, was in dieser Population aufgrund von Atemwegsanomalien und orthopädischen Fehlbildungen sowie in Anbetracht einer pulmonalen, kardialen und neurologischen Beteiligung ein erhebliches Risiko darstellt.11 Eine frühzeitige und genaue Diagnose ist für die sachgemäße Planung und die Behandlung von Patienten von entscheidender Bedeutung.

Viele der mit MPS verbundenen neurologischen Anomalien sind unspezifisch und wurden bei zahlreichen statischen und degenerativen neurologischen Erkrankungen beschrieben. Denken Sie an MPS, wenn Sie dem Folgenden begegnen:

  • Genetische Erkrankung mit allgemeiner Entwicklungsverzögerung, groben Gesichtszügen und/oder Organomegalie17
  • Neurodegenerative Erkrankungen, die durch eine kognitive Beeinträchtigung und Verhaltensstörungen gekennzeichnet sind1
  • Zervikale Myelopathie bei Patienten mit Skelettdysplasie3

Signalintensitätsanomalien, vergrößerte Perivaskulärräume, Ventrikulomegalie und Hydrozephalus, Atrophie und Spinalstenose sind bei fast allen MPS-Typen auffällige neurologische Merkmale:1

  • In der MRT sind die deutlichsten Gehirnmerkmale von MPS Veränderungen der weißen und grauen Substanz, Ventrikulomegalie und Hydrozephalus, kortikale Atrophie sowie vergrößerte Perivaskulärräume1
  • Ein alleiniges MRT-Merkmal von Patienten mit MPS-Erkrankung und primär neurologischer Progression ist das „honigwabenartige‟ Aussehen der Basalganglien und Thalami1
  • In der MRT sind in der Regel eine Spinalstenose sowie eine Kompression und Myelopathie des Rückenmarks zu beobachten1
Da eine Behandlung von MPS lebensverändernde Auswirkungen haben kann, ist eine frühzeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung. Bei Verdacht auf MPS sollte die Überweisung an einen Genetiker oder das örtliche Stoffwechselzentrum erwogen werden.12

Weitere Informationen

Eine frühe Untersuchung ermöglicht eine zeitige Intervention.
Schieben Sie sie nicht auf.

Ein neues Zeitalter der Behandlung. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand bei MPS.

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