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„Wir hoffen, dass Pädiater an den körperlichen Befunden und Radiologen an den Röntgenbildern erkennen, [dass] mit den Wirbeln etwas nicht stimmt [und] wir dieses Kind zu einem Genetiker schicken müssen.“ – Dr. Paul Harmatz

Augenbeteiligung bei MPS: eine häufige Erscheinung, die leicht übersehen wird

Die Ophthalmologie spielt eine wichtige Rolle bei der frühzeitigen MPS-Diagnose

Augenmanifestationen zeigen sich häufig vor anderen Merkmalen von Mukopolysaccharidosen (MPS) und sind je nach Typ und Schweregrad der MPS-Erkrankung verschieden. Hornhauttrübung ist ein charakteristisches Merkmal von MPS.1

Eine verzögerte Diagnose kann folgende Auswirkungen haben:

  • Schwere multisystemische Komplikationen3,5
  • Irreversible oder Endorganschäden5
  • Verzögerte Behandlung2
  • Fehlender Zugang zu krankheitsspezifischer Behandlung mit gleichzeitigem Anstieg des Risikos der Operationsmortalität5-9
Die Anzeichen und Symptome sind nicht vorhersagbar und über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Erkrankungen klinisch heterogen, wodurch die Diagnose erschwert wird. Die Patienten können nicht-klassische und/oder klassische Anzeichen einer MPS sowie eine rasch oder langsam fortschreitende Erkrankung aufweisen.2-4

MPS vermuten, berücksichtigen und ausschließen

Aufgrund neuer Erkenntnisse und therapeutischer Optionen haben Ophthalmologen die Möglichkeit, das Leben von MPS-Patienten und deren Angehörigen durch eine zeitige Erkennung positiv zu beeinflussen, indem eine krankheitsspezifische Intervention und der Zugang zu verfügbaren Therapien ermöglicht wird. Die Anzeichen und Symptome sollten berücksichtigt werden, um rascher intervenieren zu können.10

Augensymptome, die häufig zu einer Sehstörung führen, wurden bei allen MPS-Typen beschrieben und sollten den Verdacht auf MPS wecken.1

Häufig auftretende Augenmanifestationen umfassen:10

  • Hornhauttrübung
  • Retinopathie
  • Glaukom
  • Schwellung und Atrophie des Sehnervs
  • Starke Hyperopie
  • Periphere Hornhautvaskularisation
  • Progressiver Pseudoexophthalmus
  • Hypertelorismus
  • Amblyopie
  • Strabismus
Common-ocular-manifestations-of-MPS-and-their-severity-by-type_AMc

Hornhauttrübung ist ein sehr häufiges Merkmal bei MPS I, VI und VII und kann auch bei allen anderen MPS-Typen auftreten.1 Hornhauttrübungen weisen bei MPS eine charakteristische „milchglasartige‟ Erscheinung auf, die auch bei angeborenen Hornhautdystrophien wie der kongenitalen hereditären Hornhautdystrophie und dem Harboyan-Syndrom auftritt.11 Bei MPS-Patienten ist die Hornhauttrübung progressiv und häufig bereits seit der frühesten Kindheit vorhanden. Sie kann zunächst asymptomatisch verlaufen (beim Screening festgestellt werden) oder sich als Photophobie mit langsamer, aber fortschreitender Visusminderung äußern. In späteren Stadien kann sie zu einem Verlust der Sehfähigkeit führen.1

Auch wenn Patienten mit MPS in der Regel eine Reihe verschiedener oder eine Anhäufung ungewöhnlicher Symptome zeigen, können schon einzelne Symptome ausreichen, um eine Überweisung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum zu begründen.12

Machen Sie sich gründlich mit den Anzeichen und Symptomen vertraut, die Ihren Verdacht auf eine MPS bestärken sollten

Das Erscheinungsbild und die Krankheitsprogression sind nicht vorhersagbar und über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Erkrankungen multisystemisch und variabel, wodurch die Diagnose erschwert wird.5

Die Diagnose wird häufig erst verzögert gestellt, was schlimme Folgen für Ihre Patienten haben kann. Eine frühzeitige Erkennung der Anzeichen und Symptome in verschiedenen Organsystemen kann für die zeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung sein.2,5,7 Machen Sie sich mit den verschiedenen Anzeichen und Symptomen von MPS vertraut, die in Ihrer Abteilung auftreten könnten.2

Andere Erscheinungsbilder von MPS

Muster bestimmter Anzeichen und Symptome sollten den klinischen Verdacht auf MPS bestärken

Es gibt deutliche und im Allgemeinen sichtbare Anzeichen, die unabhängig von den klinischen Begleitumständen den Verdacht auf MPS wecken sollten. Bei genauerer Untersuchung können mithilfe von fachärztlichen klinischen Beurteilungen, Laborbefunden und Patientenanamnesen u. U. weitere Symptome entdeckt werden. Diese Unterteilung ist nachstehend dargestellt.

Anzeichen und Symptome von MPS2-5,10,13–26

Bewegungsapparat

Allgemeine Merkmale

  • Ganganomalie
  • Knochendysplasie
  • Klauenhände
  • Grobe Gesichtszüge
  • Gelenkschmerzen
  • Makrozephalus
  • Pectus carinatum
  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Kleinwuchs/Wachstumsverzögerunga

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Ganganomalie
  • Knochenfehlbildungen
  • Dysostosis multiplex
  • Genu valgum
  • Entzündungsfreie Gelenkbeteiligung (Kontrakturen, Gelenklaxität)
  • Subluxation der Wirbelsäule

Rheumatologie

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Gelenkbeweglichkeit
  • Hüftsteife und -schmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenksteife oder -laxität

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Gelenkbeteiligung ohne Gelenkschwellung oder erosive Knochenläsionen

Hals, Nase und Ohren

Allgemeine Merkmale

  • Konduktiver und/oder sensorineuraler Hörverlust
  • Vergrößerte Zunge
  • Rezidivierende Otitis media

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Epiglottisanomalie
  • Abgeflachter Nasenrücken
  • Adenoide Hypertrophie
  • Hypertrophe Mandeln
  • Ohrenausfluss
  • Verengung der supra- und infraglottischen Atemwege
  • Knochenfehlbildung
  • Rezidivierende und starke Rinorrhoe
  • Rezidivierende Otitis media
  • Verdickung/Kompression der Luftröhre
  • Tubenobstruktion
  • Verdickung des Trommelfells

Augen

Allgemeine Merkmale

  • Katarakte
  • Diffuse Hornhauttrübung
  • Glaukom

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Amblyopie
  • Hornhauttrübung mit charakteristischer „milchglasartiger‟ Erscheinung
  • Starke Hyperopie
  • Hypertelorismus
  • Sehnervanomalien (Schwellung und Atrophie)
  • Periphere Hornhautvaskularisation
  • Progressiver Pseudoexophthalmus
  • Visusminderung
  • Retinopathie
  • Strabismus

Nervensystem

Allgemeine Merkmale

  • Verhaltensauffälligkeiten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Entwicklungsverzögerung (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hörstörung
  • Krampfanfälle (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Arachnoidalzysten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hirnatrophie (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Kompression/Myelopathie/Subluxation des zervikalen Rückenmarks
  • Vergrößerter Perivaskulärraum
  • Hydrozephalus
  • Fehlbildung des Dens axis
  • Pachymeningitis cervicalis
  • Papillenödem/Optikusatrophie
  • Sensorineurale Taubheit
  • Signalintensitätsanomalien
  • Spinalkanalstenose
  • Ventrikulomegalie

Herz-Kreislauf-System

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Pulmonale Hypertonie
  • Verdickte, regurgitierende oder stenotische Mitral- oder Aortenklappen mit linksventrikulärer Hypertrophie
  • Trikuspidalklappenregurgitation

Lunge

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Schlafapnoe

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Obstruktion der oberen und unteren Atemwege (Bronchienverengung, Verengung der supra- und infraglottischen Atemwege)
  • Progressive Abnahme des Lungenvolumens
  • Atemwegsinfekte
  • Schlafstörungen (obstruktive Schlafapnoe/Hypopnoe-Syndrom und obstruktives Schnarchen)

Magen-Darm-Trakt

Allgemeine Merkmale

  • Bauchschmerzen
  • Obstipation
  • Hepatosplenomegalie
  • Hernien
  • Weicher Stuhl

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Hepatosplenomegalie

Gebiss

Allgemeine Merkmale

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dentinogenesis imperfecta
  • Hypodontie
  • Spitze Zahnhöcker
  • Schaufelzähne
  • Dünner Zahnschmelz

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dünner Zahnschmelz

aSkelettbeteiligung und Kleinwuchs können bei manchen Patienten weniger stark ausgeprägt sein.

Ophthalmologen können eine wichtige Rolle bei der Identifikation von Menschen mit MPS spielen und entsprechende Patienten sollten zur endgültigen Diagnose und ggf. Einleitung einer Behandlung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum überwiesen werden.12

Fallstudie: Augenmanifestationen führen zur Überweisung und späteren Diagnose von MPS27

Augenmanifestationen bei einem Kleinkind führen zur späteren Diagnose von MPS I-H

Beschreibung:

  • Kleinkind aufgrund einer ungewöhnlich starken Zunahme des Kopfumfangs im Alter von 12 Monaten zur Augenuntersuchung überwiesen
  • Hornhauttrübungen unbekannter Ursache zusammen mit dysmorphen Gesichtszügen, Telekanthus und untypischen Augenbrauen festgestellt
  • Diagnose von MPS I-H im Alter von 18 Monaten
Patienten mit langsam fortschreitender MPS bleiben leicht unerkannt.

Fallgeschichte

Im Alter von 12 Monaten:

  • Aufgrund einer ungewöhnlich starken Zunahme des Kopfumfangs zur Augenuntersuchung überwiesen, um ein Papillenödem auszuschließen
  • Hornhauttrübungen unbekannter Ursache zusammen mit dysmorphen Gesichtszügen, Telekanthus und untypischen Augenbrauen festgestellt
  • Nach Einsetzen eines ventrikulo-peritonealen Shunts klingt der vorbestehende Strabismus des Patienten ab, die Lichtempfindlichkeit dauert jedoch an

Im Alter von 18 Monaten:

  • Diagnose von MPS I
  • Stammzelltransplantation durchgeführt
  • Gittersehschärfe beträgt 3,6 Zyklen/Grad (binokular), Reflexe des Augenhintergrunds jedoch schwach

Im Alter von 3 Jahren:

  • Binokulare Sehschärfe 0,5; Stereopsis negativ; Hyperopie (+5 im rechten und linken Auge)
  • Selbsttönende Brille verschrieben und vom Patienten angenommen

Im Alter von 4,5 Jahren:

  • Rechtsseitige Mikroesotropie und Amblyopie festgestellt
  • Intensive Okklusionstherapie eingeleitet
  • Rechtes Auge weiterhin amblyop
  • Hornhäute weiterhin mit leichter Trübung

Im Alter von 6,7 Jahren:

  • Hornhautdicke zeigt keine bedeutende Abweichung von Normaldicke

Zusammenfassung

Die verzögerte Diagnose von MPS führt zur Krankheitsprogression und ist eine Gefahr für die Patienten.

Die klinische Beurteilung von Kindern mit MPS gestaltet sich für Ophthalmologen jedoch als schwierig:

  • Eine Retinoskopie ist aufgrund der schwachen Reflexe des Augenhintergrunds möglicherweise nur schwer durchführbar
  • Die Untersuchung kann durch eine starke Photophobie und mangelnde Mitarbeit, kognitiven Rückstand oder Hyperaktivitätsstörungen erschwert werden

In diesem Fall ermöglicht eine frühzeitige Diagnose von MPS I-H eine rasche Intervention und Behandlung, was mit verbesserten klinischen Ergebnissen verbunden ist.

Eine bessere Kenntnis der Augen- und anderer Manifestationen von MPS kann bei der frühzeitigen Diagnose von Kindern mit Augenproblemen und noch nicht diagnostizierter MPS-Erkrankung von Nutzen sein.1,10

Bei allen Augenmanifestationen sollte, insbesondere bei Vorliegen anderer klassischer oder nicht-klassischer Anzeichen, eine Überweisung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum erfolgen.12

Weitere Informationen

Eine frühe Untersuchung ermöglicht eine zeitige Intervention.
Schieben Sie sie nicht auf.

Ein neues Zeitalter der Behandlung. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand bei MPS.

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