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„Wir hoffen, dass Pädiater an den körperlichen Befunden und Radiologen an den Röntgenbildern erkennen, [dass] mit den Wirbeln etwas nicht stimmt [und] wir dieses Kind zu einem Genetiker schicken müssen.“ – Dr. Paul Harmatz

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Klassische und nicht-klassische Skelettmanifestationen sind ein charakteristisches Merkmal bei MPS

Orthopäden spielen eine wichtige Rolle bei MPS-Verdacht, Überweisung und Langzeitbehandlung

Skelettmanifestationen sind ein charakteristisches Merkmal von Mukopolysaccharidosen (MPS).1,2 Aufgrund der Verfügbarkeit krankheitsspezifischer Behandlungen und Versorgung ist eine frühzeitige Erkennung durch Orthopäden wichtiger denn je.1

Die Erkennung von MPS ist außerdem von entscheidender Bedeutung, um chirurgische Ergebnisse zu verbessern. Patienten mit MPS weisen ein erhöhtes Risiko anästhetischer und perioperativer Komplikationen auf, die in dieser Population einen signifikanten Mortalitätsfaktor darstellen.3

Klassischerweise sind MPS mit einer Reihe von Anzeichen und Symptomen verbunden, die als Dysostosis multiplex bezeichnet wird. Die Erkennung frühzeitig auftretender und nicht-klassischer Skelettsymptome vor oder anstelle einer robusteren Krankheitsprogression im Skelett kann jedoch die zeitige Erkennung einer MPS ermöglichen und sollte die Überweisung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum veranlassen.1,2

MPS vermuten, berücksichtigen und ausschließen

Aufgrund neuer Erkenntnisse und therapeutischer Optionen haben Orthopäden die Möglichkeit, das Leben von MPS-Patienten und deren Angehörigen durch eine zeitige Erkennung positiv zu beeinflussen, indem eine krankheitsspezifische Intervention und der Zugang zu verfügbaren Therapien ermöglicht wird.1,4 Um frühzeitig intervenieren zu können, sollte auf folgende Anzeichen und Symptome geachtet werden:

  • Bei Dysostosis multiplex handelt es sich um eine Reihe von charakteristischen Skelettmanifestationen, die klassischerweise mit MPS in Verbindung gebracht werden1,2
  • Nicht-klassische Muster von Skelettmanifestationen, die einer spondyloepiphysären Dysplasie (SED), einer multiplen epiphysären Dysplasie (MED) oder Morbus Perthes ähneln, wurden als Symptome einer MPS identifiziert1
  • Zu Beginn der Krankheitsmanifestation können Skelettsymptome isoliert auftreten oder weniger deutlich sein1,5
Auch wenn Patienten mit MPS in der Regel eine Reihe verschiedener oder eine Anhäufung von Symptomen zeigen, können schon einzelne Symptome ausreichen, um eine Überweisung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum zu begründen. Eine erhöhte Wachsamkeit ermöglicht eine schnellere krankheitsspezifische Intervention.5,6
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Die meisten MPS-Typen sind durch Skelettanomalien und Gelenkerkrankungen charakterisiert, wobei die Dysostosis multiplex eine herausragende Stellung einnimmt.7

  • Die MPS III bildet hierbei eine Ausnahme – die Patienten zeigen nur eine leichte Dysostosis multiplex und leiden in erster Linie an ZNS-bedingten Symptomen7
  • Die verschiedenen MPS-Patienten zeigen unterschiedliche Schweregrade der Dysostosis multiplex und die Merkmale können zunächst isoliert auftreten7
Bei 151 Fällen im International Skeletal Dysplasia Registry mit bestätigter Dysostosis multiplex, die zur Beurteilung eingereicht wurden, war ca. 75 % der überweisenden Ärzte nicht bekannt, dass die Dysostosis multiplex ein charakteristisches Merkmal für MPS ist.1

Die frühzeitige Erkennung von Skelettsymptomen kann zu optimalen Patientenergebnissen beitragen

Aufgrund der Verfügbarkeit von Behandlungen und krankheitsspezifischer Versorgung ist eine frühzeitige Erkennung wichtiger denn je.

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Beispiel für einen Gibbus (links) im frühen Lebensalter und eine thorakolumbale Kyphose (rechts).8

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dr. M. Grimaldi, Dr. R. Parini, Dr. L. Santoro und Dr. O. Gabrielli.

Langsam fortschreitende MPS: neue Einblicke, neues Verständnis

In einer Fallserie zu nicht-klassischen Symptomen bei Patienten mit Morbus Morquio A (MPS IVA) und langsam fortschreitender MPS VI zeigten die Patienten minimale oder gar keine Merkmale einer Dysostosis multiplex. Stattdessen wurden Merkmale beobachtet, die auf MED, SED und eine bilaterale, Morbus-Perthes-ähnliche Erkrankung hindeuteten.1

  • Die MPS wurde mittels fehlender Platyspondylie oder superiorer bzw. inferiorer Wölbung der Wirbelkörper von einer SED abgegrenzt; eine bestehende Skoliose, Kyphose und/oder ein einzelner superior eingekerbter Wirbelkörper sind für die Diagnose SED nicht ausreichend1
  • Ein kennzeichnendes Merkmal bei diesen Patienten waren dysplastische Femurkopfepiphysen, ein Befund, der bei der Identifikation nicht-klassischer MPS-Phänotypen nützlich sein könnte1

Über eine dysplastische Femurkopfepiphyse wurde bei Patienten mit nicht-klassischem Morbus Morquio A und langsam fortschreitender MPS VI berichtet.

Anteroposteriores Becken und Hüften, Alter 27 Jahre: leicht dysplastische Femurkopfepiphyse mit Gelenkspaltverengung; Sklerose (degenerative Arthrose).1

Erfahren Sie mehr über die Anzeichen und Symptome, die Ihren Verdacht auf eine MPS bestärken sollten

Das Erscheinungsbild und die Krankheitsprogression sind nicht vorhersagbar und über die gesamte Bandbreite sowie innerhalb der verschiedenen MPS-Erkrankungen multisystemisch und variabel, wodurch die Diagnose erschwert wird.5

Die Diagnose wird häufig erst verzögert gestellt, was schlimme Folgen für Ihre Patienten haben kann. Eine frühzeitige Erkennung der Anzeichen und Symptome in verschiedenen Organsystemen kann für die zeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung sein.5,9,10 Machen Sie sich mit den verschiedenen Anzeichen und Symptomen von MPS vertraut, die in Ihrer Abteilung auftreten könnten.

Andere Erscheinungsbilder von MPS

Muster bestimmter Anzeichen und Symptome sollten den klinischen Verdacht auf MPS bestärken

Es gibt deutliche und im Allgemeinen sichtbare Anzeichen, die unabhängig von den klinischen Begleitumständen den Verdacht auf MPS wecken sollten. Bei genauerer Untersuchung können mithilfe von fachärztlichen klinischen Beurteilungen, Laborbefunden und Patientenanamnesen u. U. weitere Symptome entdeckt werden. Diese Unterteilung ist nachstehend dargestellt.

Anzeichen und Symptome von MPS1,5,7,9,11-25

Bewegungsapparat

Allgemeine Merkmale

  • Ganganomalie
  • Knochendysplasie
  • Klauenhände
  • Grobe Gesichtszüge
  • Gelenkschmerzen
  • Makrozephalus
  • Pectus carinatum
  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Kleinwuchs/Wachstumsverzögerunga

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Ganganomalie
  • Knochenfehlbildungen
  • Dysostosis multiplex
  • Genu valgum
  • Entzündungsfreie Gelenkbeteiligung (Kontrakturen, Gelenklaxität)
  • Subluxation der Wirbelsäule

Rheumatologie

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Gelenkbeweglichkeit
  • Hüftsteife und -schmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Gelenksteife oder -laxität

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Gelenkbeteiligung ohne Gelenkschwellung oder erosive Knochenläsionen

Hals, Nase und Ohren

Allgemeine Merkmale

  • Konduktiver und/oder sensorineuraler Hörverlust
  • Vergrößerte Zunge
  • Rezidivierende Otitis media

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Epiglottisanomalie
  • Abgeflachter Nasenrücken
  • Adenoide Hypertrophie
  • Hypertrophe Mandeln
  • Ohrenausfluss
  • Verengung der supra- und infraglottischen Atemwege
  • Knochenfehlbildung
  • Rezidivierende und starke Rinorrhoe
  • Rezidivierende Otitis media
  • Verdickung/Kompression der Luftröhre
  • Tubenobstruktion
  • Verdickung des Trommelfells

Augen

Allgemeine Merkmale

  • Katarakte
  • Diffuse Hornhauttrübung
  • Glaukom

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Amblyopie
  • Hornhauttrübung mit charakteristischer „milchglasartiger‟ Erscheinung
  • Starke Hyperopie
  • Hypertelorismus
  • Sehnervanomalien (Schwellung und Atrophie)
  • Periphere Hornhautvaskularisation
  • Progressiver Pseudoexophthalmus
  • Visusminderung
  • Retinopathie
  • Strabismus

Nervensystem

Allgemeine Merkmale

  • Verhaltensauffälligkeiten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Entwicklungsverzögerung (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hörstörung
  • Krampfanfälle (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Arachnoidalzysten (treten bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Hirnatrophie (tritt bei MPS IVA und VI in der Regel nicht auf)
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Kompression/Myelopathie/Subluxation des zervikalen Rückenmarks
  • Vergrößerter Perivaskulärraum
  • Hydrozephalus
  • Fehlbildung des Dens axis
  • Pachymeningitis cervicalis
  • Papillenödem/Optikusatrophie
  • Sensorineurale Taubheit
  • Signalintensitätsanomalien
  • Spinalkanalstenose
  • Ventrikulomegalie

Herz-Kreislauf-System

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Pulmonale Hypertonie
  • Verdickte, regurgitierende oder stenotische Mitral- oder Aortenklappen mit linksventrikulärer Hypertrophie
  • Trikuspidalklappenregurgitation

Lunge

Allgemeine Merkmale

  • Verminderte Ausdauer/Belastungsintoleranz
  • Schlafapnoe

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Obstruktion der oberen und unteren Atemwege (Bronchienverengung, Verengung der supra- und infraglottischen Atemwege)
  • Progressive Abnahme des Lungenvolumens
  • Atemwegsinfekte
  • Schlafstörungen (obstruktive Schlafapnoe/Hypopnoe-Syndrom und obstruktives Schnarchen)

Magen-Darm-Trakt

Allgemeine Merkmale

  • Bauchschmerzen
  • Obstipation
  • Hepatosplenomegalie
  • Hernien
  • Weicher Stuhl

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Hepatosplenomegalie

Gebiss

Allgemeine Merkmale

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dentinogenesis imperfecta
  • Hypodontie
  • Spitze Zahnhöcker
  • Schaufelzähne
  • Dünner Zahnschmelz

Merkmale, die bei einer fachärztlichen Untersuchung festgestellt werden können

  • Abnorme Bukkalflächen
  • Dünner Zahnschmelz

aSkelettbeteiligung und Kleinwuchs können bei manchen Patienten weniger stark ausgeprägt sein.

Da Skelettmanifestationen typischerweise frühe Hinweise auf eine MPS-Erkrankung sind, können Orthopäden eine wichtige Rolle bei der Identifikation von Menschen mit MPS spielen. Entsprechende Patienten sollten zur endgültigen Diagnose und ggf. Einleitung einer Behandlung an einen Genetiker oder ein Stoffwechselzentrum überwiesen werden.1,4,26

Eine häufiger vorkommende Skeletterkrankung oder MPS?

MPS sollten bei der Differentialdiagnose von Skeletterkrankungen berücksichtigt werden

MPS-Erkrankungen können wie häufiger vorkommende Krankheiten des Bewegungsapparats erscheinen und daher mit diesen verwechselt werden.1,7 Da eine Behandlung von MPS lebensverändernde Auswirkungen haben kann, ist eine frühzeitige und genaue Diagnose von entscheidender Bedeutung. Bei Verdacht auf MPS sollte die Überweisung an einen Genetiker oder das örtliche Stoffwechselzentrum erwogen werden.

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Denken Sie an MPS, wenn Patienten im frühen Lebensalter isolierte Skelettmerkmale einer MPS zeigen. In solchen Fällen wiesen die Patienten in der Regel weitere Anomalien des Bewegungsapparats auf, wie z. B.:1

  • Wachstumsverzögerung
  • Ganganomalie
  • Hüftschmerzen

Bei Verdacht auf MPS oder eine andere Skelettdysplasie ist eine vollständige Skelettuntersuchung geboten.1,7 Bildaufnahmen isolierter Bereiche können dazu führen, dass Befunde übersehen werden und dadurch die Diagnose beeinträchtigt wird.

Pädiatrischer Fall einer in der Orthopädie beobachteten langsam fortschreitenden MPS VI1

Zusammenfassung

Die frühere Berücksichtigung einer MPS nach Beobachtung eines MED-ähnlichen Phänotyps mit zusätzlichen systemischen Manifestationen wie Hornhauttrübung hätte die Zeit bis zur Diagnose und der daran anschließenden Intervention verkürzen können.

Eine erhöhte Wachsamkeit für MPS bei Patienten mit Skelettmerkmalen einer MPS wie z. B. klassische Dysostosis multiplex oder nicht-klassische Symptome kann die Zeit bis zur Diagnose verkürzen.
Im Alter von 7 Jahren:
  • Aufgrund von Kleinwuchs an einen Orthopäden überwiesen
  • Röntgenaufnahmen als bilaterale acetabuläre Dysplasie mit Coxa magna, Fehlbildungen der Femurköpfe und epiphysäre und metaphysäre Anomalien gedeutet
  • Körperliche Untersuchung ergab eine Größe von 117,5 cm (< 5. Perzentil), ein Körpergewicht von 22 kg (5. Perzentil), einen Kopfumfang von 54,5 cm (+1 SD)
  • Eingeschränkte Beweglichkeit der Schulter bemerkt
  • Hornhauttrübung bemerkt
  • Ursprüngliche Diagnose: MED
  • Maßnahme: Überweisung an eine Klinik für Skelettdysplasien und an einen Ophthalmologen
Im Alter von 10 Jahren:
  • Herzgeräusche festgestellt
  • Kardiologische Untersuchungen ergaben eine Mitralklappenverdickung mit Prolaps und Regurgitation sowie eine leichte Aorteninsuffizienz
  • Beim Besuch eines Genetikers wurden ein leichtes Genu valgum, ein Watschelgang, eine Wirbelsäulenlordose und ein breiter, abgeflachter Nasenrücken festgestellt
  • Verdacht auf MPS, vollständige Skelettuntersuchung und Enzymuntersuchungen durchgeführt
  • Diagnose: MPS VI

Weitere Informationen

Eine frühe Untersuchung ermöglicht eine zeitige Intervention.
Schieben Sie sie nicht auf.

Ein neues Zeitalter der Behandlung. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand bei MPS.

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